Depressionen Ursachen und Erkennung: Unterschiede einer Depression und depressiven Verstimmung

Depressionen Ursachen und Erkennung

Obwohl die Krankheit Depression in den vergangenen Jahren vermehrt Aufmerksamkeit bekommen hat und mittlerweile verschiedene Formen von Depressionen (z.B. Burnout, postnatale Depression, Altersdepression) diagnostiziert werden können, fühlen sich depressiv Erkrankte häufig gesellschaftlich stigmatisiert. Das liegt oftmals daran, dass den Betroffenen gar nicht klar ist, dass sie erkrankt sind. Das sehr heterogene Krankheitsbild einer Depression macht es dem Einzelnen schwer, die Krankheit klar zu erkennen. Es gibt jedoch psychische und körperliche Symptome, durch die sich die Krankheit Depression charakterisieren lässt:

Psychische Symptome einer Depression:

  • Innere Unruhe
  • Übertriebene Sorge um die Zukunft
  • Hypochondrie
  • Gefühl der Hoffnungs- und Hilflosigkeit
  • Soziale Selbstisolation
  • Schlafstörungen
  • Gefühl der Abstumpfung
  • vermehrte Reizbarkeit
  • Niedergeschlagenheit, Müdigkeit
  • Selbstentwertung
  • Übersteigerte Schuldgefühle
  • Verringerte Konzentrations- und Entscheidungsfähigkeit
  • Übertriebene Ängste, Panikattacken
  • Antriebslosigkeit
  • Lang anhaltende sexuelle Unlust
  • Selbstmordgedanken

Gepaart sind die psychischen Symptome der Depression mit körperlichen Symptomen, so genannten Vitalstörungen.

Körperliche Symptome einer Depression:

  • Appetitlosigkeit, dadurch Gewichtsabnahme
  • Übermäßiger Appetit, dadurch Gewichtszunahme
  • Schlaflosigkeit
  • Knochenschwund
  • Schmerzen

Für den Betroffenen ist es mitunter schwer zu unterscheiden, ob er nun wirklich an einer Depression erkrankt ist, oder ob die einzelnen Symptome „nur“ auf eine depressive Verstimmung hinweisen. Liebeskummer beispielsweise ist eine klassische depressive Verstimmung, die glücklicherweise in den meisten Fällen nach einiger Zeit wieder vorbei ist, in schweren Fällen aber zu einer Depression führen kann. Falls von den oben aufgeführten Symptomen viele zutreffen, sollte man sofort einen Mediziner seines Vertrauens aufsuchen – lieber einmal zu oft zum Arzt gegangen als einmal zu wenig!

Gegen vorübergehende depressive Verstimmungen gibt es pflanzliche Arzneimittel, die helfen, das seelische und körperliche Wohlbefinden wiederherzustellen. Von Selbsttests im Internet ist im übrigen abzuraten, da sie zu wenig differenzieren und mit der Diagnose „Depression“ allzu schnell sind.